Ökonomie von GIS

Gasisolierte SF6-Unterstationen (GIS) - Mitsubishi Electric

Gasisolierte SF6-Unterstationen (GIS) - Mitsubishi Electric

Die Ausrüstungskosten von GIS ist aufgrund des geerdeten Metallgehäuses, der Bereitstellung eines LCC und des hohen Maßes der werksseitigen Montage natürlich höher als das von AIS Ein GIS ist kostengünstiger als ein GIS AIS. Die Kosten für die Standortentwicklung für ein GIS sind aufgrund der viel kleineren Fläche, die für das GIS erforderlich ist, viel niedriger als für ein AIS.

Die Standortentwicklung Vorteil von GIS steigt mit zunehmender Systemspannung, weilHochspannungs-AIS nimmt aufgrund der großen Isolierabstände in atmosphärischer Luft sehr große Bereiche ein. Kostenvergleiche in den frühen Tagen der GIS prognostizierten, dass die GIS-Kosten auf der Grundlage der Gesamtkosten für die Installation den AIS-Kosten bei 345 kV entsprechen würden. Für höhere Spannungen wurde erwartet, dass GIS weniger kostet als AIS.


Die Kosten

Die Kosten für AIS wurden jedoch reduziertDies ist auf technische und fertigungstechnische Fortschritte (insbesondere bei Leistungsschaltern) in den letzten 30 Jahren zurückzuführen, aber GIS-Geräte haben bis vor kurzem keine Kostensenkung gezeigt.

Obwohl GIS seit langem eine etablierte Technologie ist, mit erwiesener hoher Zuverlässigkeit und fast ohne Notwendigkeit Instandhaltungwird derzeit als zu teuer empfunden und ist nur in besonderen Fällen anwendbar, in denen der Raum der wichtigste Faktor ist.

Derzeit werden die GIS-Kosten umIntegrationsfunktionen (Doppelbus, Einzelschalteranordnung). Da digitale Steuersysteme in Umspannwerken üblich werden, werden die kostspieligen elektromagnetischen Stromwandler und Spannungswandler eines GIS durch kostengünstigere Sensoren wie optische Spannungswandler und Rogowski-Wicklungsstromwandler ersetzt.

Diese weniger teuren Sensoren sind auch sehr vielkleiner, wodurch die Größe des GIS reduziert wird und mehr GIS-Einschübe komplett montiert geliefert werden können. Die Kosten für Installation und Standortentwicklung sind entsprechend niedriger.

Der GIS-Raumvorteil gegenüber AIS steigt. GIS kann jetzt für jede neue Unterstation oder die Erweiterung einer vorhandenen Unterstation in Betracht gezogen werden, ohne den Bereich für die Unterstation zu vergrößern.

QUELLE: Philip Bolin, Mitsubishi Electric Power

Bemerkungen: