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Anforderungen und Funktionen der Stationsautomatisierung

Einführung

Unterstation Automatisierung ist die Spitzentechnologie in der Elektrotechnik. Es bedeutet, eine intelligent, interaktives Stromverteilungsnetz einschließlich :

  1. Erhöhte Leistung und Zuverlässigkeit des elektrischen Schutzes.
  2. Erweiterte Funktionen zur Aufzeichnung von Störungen und Ereignissen, die eine detaillierte Analyse elektrischer Fehler ermöglichen.
  3. Anzeige von Echtzeit-Unterstationsinformationen in einer Leitstelle.
  4. Fernschaltung und erweiterte Überwachungssteuerung.
  5. Erhöhte Integrität und Sicherheit des elektrischen Stromnetzes einschließlich fortschrittlicher Verriegelungsfunktionen.
  6. Erweiterte Automatisierungsfunktionen wie intelligente Lastverteilung.
Anforderungen und Funktionen der Stationsautomatisierung

Anforderungen und Funktionen der Stationsautomatisierung (Foto von psi-incontrol.com)

Bedarf

Die allgemeinen Anforderungen für die Auswahl eines Automatisierungssystems beim Entwurf einer neuen Unterstation sind:

  1. Das System sollte an die Hardware jedes Herstellers angepasst werden können.
  2. Es sollte eine verteilte Architektur enthalten, um die Verdrahtung zu minimieren.
  3. Es sollte flexibel sein und vom Benutzer leicht eingerichtet werden können.
  4. Die Unterstationseinheit sollte einen Computer zum Speichern von Daten und Informationen zur Vorverarbeitung enthalten.

Funktion

Busspannungen und -frequenzen, Leitungsbelastung, Transformatorbelastung, Leistungsfaktor, Wirk- und Blindleistungsfluss, Temperatur usw. sind die grundlegenden Variablen für die Stationssteuerung und -instrumentierung. Die verschiedenen Überwachungs-, Steuerungs- und Schutzfunktionen werden in der Schaltwarte der Station ausgeführt.

Die Relais, Schutz- und Bedienfelder sindim kontrollierten Raum installiert. Diese Panels unterstützen zusammen mit dem PC den automatischen Betrieb verschiedener Leistungsschalter, Stufenschalter, Autoreclosers, Trennschalter und anderer Geräte bei Störungen und anormalen Bedingungen.

Somit besteht die primäre Steuerung in der Unterstation aus zwei Kategorien:</ p>
  1. Normaler Routinebetrieb auf Befehl des Bedieners mit Hilfe einer analogen und digitalen Steuerung.
  2. Automatischer Betrieb durch Schutzrelais, Steuerungssysteme und PC.

Die automatische Funktionsweise der Unterstation kann wie die Integration zweier Subsysteme behandelt werden, wie im Folgenden beschrieben:

(a) Steuersystem

Die Aufgabe der Steuerung in einer Unterstationumfasst das Sammeln, Scannen, Ereignisberichten und Aufzeichnen von Daten; Spannungssteuerung, Leistungssteuerung, Frequenzsteuerung, andere automatische und halbautomatische Steuerungen usw.

Die verschiedenen Schaltaktionen wie die automatische Wiedereinschaltungvon Leitungsschutzschaltern, die Bedienung von Trennschaltern, Laststufenschalter werden per Fernsteuerung vom Kontrollraum aus ausgeführt. Die anderen sequentiellen Operationen wie Lastübertragung von einem Bus auf einen anderen, Lastabwurf usw. werden ebenfalls von der Leitstelle übernommen.

(b) Schutzsystem

Die Aufgabe des Schutzsystems umfasst das Erkennen eines anormalen Zustands, die Anzeige eines anormalen Zustands, Alarm, automatische Auslösung, Reserveschutz, Schutzsignalisierung.

Die beiden vorgenannten Systeme arbeiten in enger Zusammenarbeitmiteinander. Die meisten der obigen Funktionen, d. H. Automatische Schaltsequenzen, sequentielle Ereignisaufzeichnung, Zusammenstellung von Energie- und anderen Berichten usw. sind in die Software des Stationscomputers integriert. Diese Software ist modular aufgebaut und ermöglicht das Hinzufügen neuer Funktionen.

Die Kommunikation zwischen Leistungsschalter, Autoreclosers und Schalter zum Unterteilen in der primären und sekundären VerteilungSchaltkreise im Feld und der PC in der Leitwarte der Verteilerstation werden nach Möglichkeit über Funkfern- oder Glasfaserkanal oder Stromleitungsträgerkanal hergestellt.

Referenz: Kapitel 42, Verteilungsautomatisierung // unbekannt

Bemerkungen: